1. Verständnis psychischer Störungen

   Eine tiefenpsychologisch fundierte Sichtweise untersucht die Auffälligkeiten vor dem Hintergrund der Lebenssituation,

   der bisherigen Entwicklung und der subjektiven Bedeutung der Probleme für die Beteiligten.

 

   Wenn die Schwierigkeiten Ausdruck intrapsychischer oder interpersoneller andauernder Konflikte sind, werden diese 

   in der Therapie greifbarer und verständlicher und die ihen zu Grunde liegenden Probleme können erkannt und gelöst werden.

  

   Handelt es sich um seelische Entwicklungsstörungen geht es darum das emotionale Gleichgewicht und die Handlungsfähigkeit

   positiv zu beeinflussen und die Motivation für einen Reifungsschritt zu schaffen. Die Symptome werden als misslungene

   Lösungsversuche verstanden und die Hilfen setzen an der Bewältigung des Alltags und an den Entwicklungsanforderungen an.

   2. Behandlungstechnik

   Es werden Anstöße für eine verbesserte Integration symptomrelevanter Konflikte gegeben. Dafür wird im Gespräch oder im Spiel

   ein sicherer Raum geschaffen, bei dem das Kind bzw. der Jugendliche sich erfahren kann, seine Affekte als Gefühle verstehen

   und sich seiner Handlungsmöglichkeiten bewusst werden kann.

   Vorraussetzung ist eine vertrauensvolle Beziehung, durch die das Kind, bzw. der Jugendliche zu seinen verdrängten Themen findet,

   seine Sicht schildern und einen Umgang mit den Schwierigkeiten proben kann.

   Später werden die so gefundenen Lösungen in den Alltag übertragen und dann verstärkt auch die Eltern einbezogen.

   Manchmal wird die therapeutische Beziehung selbst zu einem Mittel der Veränderung, wenn frühere Beziehungsmuster wiederbelebt

   und in der  Übertragung und Gegenübertragung bearbeitet werden, um eine ungünstige Beziehungsgestaltung verstehen und

   ändern zu können. Das Aufdecken unbewusster Motive vergrößert oftmals die Handlungsfreiheit.

 

   Zu Therapiebeginn vereinbare ich mit den Eltern und dem Kind, bzw. Jugendlichen Behandlungsziele:

   mehr Kontakt zu Gleichaltrigen finden, sich weniger Sorgen machen, ein Trauma verarbeiten, Ängste in den Griff bekommen,

   eine schwierige Situation bewältigen, das Familienklima verbessern, in der Schule besser werden, emotional stabiler sein, etc.

 

 

 

 

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